Jean-Claude Trichet verabschiedete sich von seinem Job als Chef der EZB vor kurzem. In dem Jahrzehnt wo es den Euro gibt war die Inflation niedrig, unter 2% in der Geschichte des Euros, was er als Erfolg ansah. Dass die Eurozone trotzdem vor einer harten Bewährungskrise steht, wird von der EZB auf unverantwortliche Regierungen geschoben, die sich nicht an die Maastricht Kriterien gehalten hätten. Die EZB vergisst, dass die EZB mit ihrer Einheitsinflationspolitik mitschuldig war, dass sich in Irland und Spanien, aber auch in Griechenland höhere Schuldenberge zusammenbrauten, die zu der jetzigen Krise führen.
Also, Inflationsziel hat die EZB erreicht; das Stabilitätsziel, was sie auch hat, hat sie allerdings meilenweit verpasst. Sonst gäbe es ja keine Krise.
Jetzt, zur Bewältigung der Krise werden verschieden Vorschläge gemacht. Der Chefökonom von der Deutschen Bank will verschiedene Inflationsziele (eine interessante Idee, die ich schon mal bei kantoos vorgeschlagen hatte), so dass Deutschland eine höhere Inflation hat, und in den Peripherieländern die Preise niedrig bleiben können, und zusätzlich Transferzahlungen. Amerikanische Ökonomen wie Marshall Auerback und Paul Krugman fordern, dass die EZB durch Anleihenkäufe die Obergrenze der Anleihenzinsen bestimmt, um so die Solvenz der Staaten zu sichern. (Auch das konnte man schon mal hier lesen).
Und die Sachverständigen wollen alle Schulden über 60% des BIPS in Eurobonds ausgeben, um sie dann über einen 25 jährigen Zeitraum von den jeweiligen Ländern abstottern zu lassen. Das ist auch eine gute Idee. Denn nach 25 Jahre hätte dann jedes Land 60% Staatschulden.
Insgesamt, je weiter die Krise sich verschärft, umso besser werden die Ideen.
Der, der mir immer noch am besten gefällt, ist von Stephan Ewald und Marshall Auerback hier schon mal besprochen worden, das Abbezahlen von Staatschulden nächstes Jahr mit 1,5 Bio frischdedrucktem Geld, was die EZB herausgibt, verteilt nach Einwohnerzahl in die Euroländer. Das hätte den Vorteil, dass es für viele Staaten nicht nötig wäre neue Schulden zu machen 2012, und damit wären die Zinsraten am Sekundärmarkt, die eine Grundlage bilden für das Ausgeben neuer Staatsschulden, irrelevant.
Das könnte Inflation hervorrufen, meinen Gegner dieses Vorschlags. So ist die Befürchtung u.a. vom Blogger Wirtschaftsphilosoph. Darauf erwiderte ich, dass man einfach Steuern erheben sollte um Geld aus dem Umlauf zu ziehen. Das, meint der Wirtschaftsphilosoph, erhöht doch die Inflation, anstatt sie zu drosseln. (Darüber haben wir schon ausgiebig diskutiert, hier und auch hier, ein Grund u. a. warum ich mein Blog hier ein wenig vernachlässigte!)
Inflation – da ist man dann nicht mehr weit von Hyperinflation, Weimar droht – eine neue Diktatur ist unweigerlich die Folge – so scheinen wirklich viele Leute zu denken.
Da kommt jetzt noch dazu, dass Leute wie der Wirtschaftsphilosoph tatsächlich lglauben, dass eine Drosselung der Nettoeinkommen (durch höhere Steuern und Abgaben) die Inflation anheizt, anstatt zu drosseln.
Was denn nun – erhöhen Steuern die Inflation, oder drosseln sie sie? Kann man damit Inflation bekämpfen oder nicht? Über so ein einfaches Thema müsste man sich doch einig sein, glaubt man.
Das muss doch einfach zu klären sein, ich hole mal gerade mein Grundlehrbuch der Ökonomie vom Regal. Das ist zwar schon was älter, hat aber den Vorteil, dass ja gerade in den 80er Jahren, als es geschrieben wurde, Inflation ein grosses Problem war.
Extra taxes mean that we have lower disposable incomes, and lower disposable incomes mean we shall cut down on our consumption spending. Clearly, if investment and government expenditure remains the same. a reduction in consumption spending will then reduce gross national product and employment. Thus, in our Keynesian model, when output is below its potential, higher taxes without increases in government spending will push output down further from potential.
Das soll jetzt nicht mehr stimmen? Die Ökonomie soll in den letzten 30 Jahren sich total gewandelt haben, und niedrigere Nettoeinkommen nicht mehr zu niedrigerer Wirtschaftsleistung führen. Was heisst denn niedrigere gesamtwirtschaftliche Nachfrage? Leute wollen weniger kaufen. Werden Firmen Preise hochsetzen, wenn es zu einer niedrigen Nachfrage kommt? Nein, natürlich nicht, sie werden sie senken. Es wird Sonderangebote geben, um Leute zum Kaufen zu animieren. Das senkt das Preisniveau!
Denn, was ja passiert wenn die Wirtschaftsleistung fällt, ist dass Arbeitslosigkeit steigt. Höhere Arbeitslosigkeit hat einen dämpfenden Effekt auf die Inflation in einer Volkswirtschaft! Das kann man sehr schön in Griechenland beobachten. Das Regime, das hier von der EU, EZB, und IWF für Griechenland verfolgt wird, muss langfristig zu niedrigeren Preisanstiegen führen! Und so ist das ja auch, die Preise in Griechenland fallen. Der Trend ist nach unten. Diese katastrophale Politik, die dort verfolgt wird, erhöht ausserdem Arbeitslosigkeit. Man kann annehmen, dass das Ansteigen der Arbeitslosigkeit von 8% auf 18% in Griechenland, zu einem Einbruch des potentiellen BIPs Griechenlands von 20% führt. (Okun’s Law). Arbeitslosigkeit ist eines der Kampfmittel, um Inflation nach unten zu bekommen. Also muss Inflation fallen.
Was schreibt Nobelpreisträger Paul Samuelson noch in seinem Ökonomielehrbuch, dass wohl zehntausenden von Volkswirtschaftsstudenten die Ökonomie erklärte:
Over the last quarter of a century, fiscal policy was one of the nation’s main tools in fighting off recession or inflation.
Das kann man ja auch daran sehen, dass die Staatsverschuldung in Irland als auch in Spanien abnahm (prozentual zum BIP) in den Jahren vor 2008. Das wurde bewusst von den Regierungen in diesen Ländern gemacht um Inflation einzuschränken. Höhere Steuern heisst weniger Inflation, nicht mehr! Mit anderen Worten, nicht nur die EZB ist Schuld dass die Inflation so gering ist, auch hohe Steuern die Verbraucher belasten, tragen mit zu der niedrigen Inflationsrate bei.
Deshalb ist es richtig eine Strategie in der Schublade zu haben (Vermögensteuer), um Inflation einzugrenzen, sollte es durch ein Ausgeben von 1,5 Bio neuen Geldes der EZB zum Staatschuldenabbau zur Inflation kommen, was ja keineswegs sicher ist. Warum ist es nötig sowas in der Schublade zu haben. Hier wieder Samuelson:
During the Vietnam war boom, it took Congress 1 1/2 years to pass a surtax proposal.
Also man muss relativ schnell handeln können, um die Inflation zu bekämpfen, die kommen könnte.
Aber wird ein Ansteigen in der Geldmenge unweigerlich zu Inflation fuehren? Die Geldmenge steigt ja immer an, indem immer mehr Kredite ausgegeben werden, das lässt die Geldmenge unweigerlich steigen. So ist das in Europa auch zu Zeiten des Euros gewesen.
Denn in den ersten Jahren des Euros verdoppelte sich die Kreditmenge in Europa, ein jährlisches Ansteigen um 7 % bis Januar 2009. Danach, seit 2009 stieg sie pro Jahr nur um etwa 2%, auf nun 16,6 bio Euro. Laut EZB. Das kann man sehr schön hier an dieser Grafik verfolgen.
Nun, trotz der grossen Menge neuen Geldes, was durch neue Kredite geschöpft wurde (denn da kommt unser Geld her) gab es ja auch bis 2009 keine Inflation. Es gab zwar Immobilien und Schuldenblasen in Teilen Europas, was zu den jetzigen Problemen führte, aber keine Verbrauchsgüterinflation.
Also, ich halte das Ausgeben von 1,5 Bio frisch gedrucktem Geld um alte Staatschulden abzuzahlen, wenn sie fällig werden, eine viel viel bessere Strategie, als zu versuchen dass die EZB jede einzelne Staatsanleihe im Preis kontrolliert. Was sie wirklich sonst machen sollte. (Da müsste man jede Anleihe auf dem Anleihenmarkt mit einem in Europa politisch festgesetzen Preis versehen, der sich nach einer Kreditbeurteilung des Landes richtet. Ich werde das mal in einem anderen Beitrag besprechen, wie das aussehen könnte.)
Aber im Moment glaube ich, ein Gelddrucken von 1,5 Bio Euro, dass jedem Land pro Einwohnerzahl gleich viel Geld zukommen lässt, um Staatschulden abzuzahlen, wäre die richtige Strategie.
Dann könnte man den Sekundärmarkt so lassen wie er ist, und die EZB würde nur dann eingreifen, wenn sie denkt, es sind wirklich Gewinnmöglichkeiten zu verbuchen, wie zum Beispiel wenn Anleihen von Griechenland eine 80% Rendite bieten, sollte man sie natürlich kaufen, als EZB. Aber sonst können Anleihenrenditen auf dem Sekundärmarkt durchaus steigen, ohne dass man sich Sorgen machen muss - da sie nun irrelevant sind, um neue Anleihenrenditen zu bestimmen. Sie werden schon wieder fallen, wenn man sich bewusst wird, dass die EZB durch eine 1,5 Bio Geldprogramm verhindert, dass keine neue Anleihen auf dem Markt ausgegeben werden imnaechsten Jahr. Das senkt das Angebot von Anleihen um rund 20% in Europa. Die Preise würden steigen.
Das wäre auch eine Strategie, die für das nächste Jahr Ruhe in die Eurokrise bringt. Am Ende des Jahres 2012, in einem Jahr, wären alle Staaten einerseits 20% ihrer Schulden los, und sparten so insgesamt 60 Mrd an Zinsen. Die sie nun hätten um Arbeitslosigkeit abzubauen.
Denn das wäre genug Geld da um vielleicht 2,5 Mio neue Jobs zu schaffen in Europa (24.000 Euro pro Job), die man dringend benötigt, um die Arbeitslosigkeit von 16,2 Mio (im Euroraum) langfristig zu senken.
Da sollte man mal ansetzen, Arbeitslosigkeit abbauen, die ja über 10% ist im Euroraum. Das ist das wirkliche Problem in Europa. Und man sollte sich nicht um nicht existierende oder drohende Inflation sorgen in Europa.

Ein System, welches seine Produktivitaet durch Reinvestition der Gewinne und Ersparnisse kontinuierlich steigert generiert einen enormen deflationaeren Druck. Zumindest auf die Preise fuer die Produkte, deren Herstellung den Grossteil der Produktivitaetssteigerungen auf sich vereinen kann. Sehr schoen sieht man das, wenn man mal unter die Motorhaube guckt und eine entsprechende Preiskalkulation analysiert. Man wird feststellen, dass die cost of sales (die Kosten fuer Loehne (direct labour) und Materialien die zur Herstellung benoetigt werden) nur eine untergeordnete Rolle spielen (20% und weniger) der Rest geht fuer sog. Expenses, vor allen Dingen Marketing, Vertrieb und Admin drauf. D.h. wenn Sie heute ein typisches Konsumprodukt kaufen, dann zahlen Sie im wesentlichen dafuer, das man es Ihnen aufschwaetzt. Diese Tatsache hat unter anderem die Folge, das die Arbeitslosigkeit fuer diejenigen, die nicht zu den “hochqualifizierten Schwaetzern” zaehlen steigt, und so die Arbeit fuer die Schwaetzer immer schwieriger wird, bis das System kippt und in eine deflationaere Spirale geraet. Wie man dieses Problem mit geldpolitischen Massnahmen in den Griff bekommen will, ist mir unklar.
Ein weiterer Aspekt ist, dass in einer hochentwickelten, arbeitsteiligen und ausdifferenzierten Wirtschaft vier Elemente zusammen kommen muessen, um das Ding am laufen zu halten. Arbeit, Produktionsmittel, Geld und ein funktionierendes Staatswesen. Alle werden am Ende des Tages ihre Ansprueche am realen Output anmelden. Die Arbeit ueber Loehne, die Produktionsmitteleigentuemer ueber Dividenden, das Geld ueber den Zins und der Staat ueber Steuern. Wenn man zur Stimulierung der Wirtschaft die Geldmenge erhoeht, ohne den Zins im gleichen Verhaeltniss zu senken, dann wird der Anteil, der durchs Geld beansprucht wird immer groesser. Das Verhaengnissvolle dabei ist, das die Geldmenge nach oben offen ist, der Zins aber mit Null einen harten Anschlag hat. Dadurch kommt ein Prozess in Gang, dessen Ausgang schwer oder nicht vorher zu sehen ist, denn die Geldmenge explodiert und die Wirkung auf Preisniveau und wirtschaftliche Aktivitaet bleibt unwaegbar, da es auch noch den freien Parameter Umlaufgeschwindigkeit gibt. Es kann sogar so ausgehen, dass die Geldmenge explodiert, die Umlaufgeschwindigkeit sinkt, Preisniveau und Realwirtschaft bestenfalls unbeindruckt bleiben und sich lediglich die Einkommensverteilung zwischen den vier Gruppen zu Gunsten von Zinseinkuenften verschiebt, was die Arbeit der Schwaetzer nicht undbedingt leichter macht.
Griechenland ist nun ein Beispiel dafuer, das zunaechst die Geldmenge und dann die Zinsen drastisch erhoeht wurden, was ein “totsicheres” Rezept ist, da es die Realwirtschaft letztendlich abwuergen muss.
Gruesse
Georg Trappe
“Wenn man zur Stimulierung der Wirtschaft die Geldmenge erhoeht, ohne den Zins im gleichen Verhaeltniss zu senken, dann wird der Anteil, der durchs Geld beansprucht wird immer groesser. Das Verhaengnissvolle dabei ist, das die Geldmenge nach oben offen ist, der Zins aber mit Null einen harten Anschlag hat. ”
Sicher, deshalb ist es so wichtig negative Realzinsen zu fordern. Das heisst vor allem die Zinsen von europaeischen Staatsanleihen so klein wie moeglich machen, denn die machen ja eine gute Stange unserer Ersparnisse aus. Deshalb waere eine Intervention um Zinsen runterzufahren, sehr sehr richtig, bis die alle Realzinsen (Zinsen minus inflation) negativ sind. Das sollte eine Aufgabe der EZB sein, nicht alle Staaten an die Wand fahren.
Dann koennen die Staaten sich auch wieder aus der Schuldenkrise befreien.
MAn koennte beides machen, Zinsen runterfahren durch Manipulation, UND 1,5 Bio neues Geld ausgeben durch Gedldrucken.
Dann aber sofort Vermoegenssteuern einfuehren, um die Geldmenge wieder abzusaugen.
@ matt_us
Damit das kapitalistische System keine schweren Entzugssyndrome bekommt, muß das Geldmengenwachstum seinen System-Banken genügend Kapital beschaffen, um alte Kredite halten und neue Kredite vergeben zu können. Das Finanzsystem braucht für das weitere Funktionieren des Kapitalismus immer genügend Kreditkapazität und die kann nur geschaffen werden, indem eine Notenbank den Banken soviel Kapital zur Verfügung stellt, dass die Banken die ausstehenden Schulden in den Bilanzen halten und die „schlechten Schulden“ abschreiben können und nicht gezwungen sind, diese „uneinbringlichen“ Forderungen verramschen zu müssen.
Nun gibt in den USA eine Notenbank, genannt Federal Reserve Bank (die sich übrigens ausschließlich in Privathand befindet), die seit 2006 nicht mehr öffentlich die US-Geldmenge M 3 veröffentlicht. Die Welt weiß daher seit 2006 nicht mehr, wie viele US-Dollar weltweit in Existenz sind. Die letzten Angaben lagen bei knapp über 10 Bio. US-Dollar. Allerdings, zur gleichen Zeit beliefen sich allein die amerikanischen Staatsschulden bereits auf über 8 Bio. US-Dollar. Die gesamte Verschuldung (inkl. Unternehmensverpflichtungen, Hypotheken, Privatkredite, Bankverpflichtungen), belief sich schon im Jahr 2006 auf über 40 Bio. US- Dollar. Also wurde die völlig irre Statistik beseitigt.
Kurzum, das Geld wird jeweils für den ursprünglichen Kredit erschaffen, aber nicht für die Zinsen. Also werden im Pyramidenspiel Kredite vergrößert und permanent prolongiert. Und daran wird die offizielle M 3-Statistik mit zunehmender Zeit nun mal exponentiell irre, wie man sieht.
Nun weiß nach Adam Riese jeder, dass bei einem Zinssatz von 5% es etwa weniger als 15 Jahre dauert, bis sich eine Schuldsumme verdoppelt, 30 Jahre, um sie zu vervierfachen, 45 Jahre um sie zu verachtfachen usw. usw.. Der einzige Weg der wirklichen Rückzahlung des Kredits ist im Kapitalismus daher, dem Bankensystem rechtzeitig, Schritt um Schritt, unbelastete Realwerte (Gold, Immobilien, Rohstoffrechte, Aktienpakete und Dergleichen) zu überlassen.
Je schneller also die Geldmenge wächst, desto schneller können die Banken Kreditforderungen abschreiben und neue Kredite für alte Kredite bewilligen. Aber jetzt bleiben zunehmend die flüssigen Mittel zunehmend im Bankensystem und stehen nicht für neue Kreditvergaben zur Verfügung, da neue Kredite nicht mehr wie bisher verbrieft und verbrieft im Markt verkauft werden könnten. Banken werden also künftig die meisten der vergebenen Kredite selber halten müssen.
Dies bedeutet, dass die Hürden für Kreditbewilligungen immer höher gelegt werden. Und das bedeutet wiederum, dass alle Ökonomien und ihre Staaten früher oder später knallhart abschmieren werden. Also kommt mit diesen Aussichten ganz viel auf die Notenbank EZB zu, die jetzt ein völlig neues Geschäftsmodell erfinden muß. Und genau das wird allerdings früher oder später dem Bankensystem ihr heutiges Geschäftsmodell komplett zerstören.
Logischerweise verschafft dieses System mit fortlaufender Dauer des Kapitalismus den Gesellschaftern der System-Banken immer mehr Kontrolle über die globale Wirtschaft, die bereits heute von 147 Super-Konzernen beherrscht wird, darunter Finanzkonzernen wie Goldman Sachs an 18. und J P Morgan Chase & Co. an 6. Stelle. Ausgewertet wurden in der entsprechenden Studie 37 Millionen Einzeldaten internationaler Unternehmen und Investoren aus dem Jahr 2007. Noch nicht veröffentlicht wurde übrigens bisher, welcher einzige Eigentümername an allen 147 Super-Konzernen zugleich beteiligt ist. Wäre das nicht extrem interessant zu wissen, matt_us ? Was vermutest du ?
http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/3424-147-unternehmen-herrschen-ueber-die-weltwirtschaft.html
Wahrscheinlich unsere Freunde von Goldman Sachs. Die haben ja auch direkte Kontrolle ueber Deutsche Bank, indem Achleitner Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank wird.
Achleitner war mal Partner bei Goldman Sachs.
Also, keine schlechter Monat bis jetzt fuer Goldman Sachs. Leute die mal fuer Goldman Sachs auf der Gehaltsliste standen werden Chefs von der EZB, der Deutschen Bank und Italien. Und es ist erst der 15.
Was das Problem mit dem Kreditsystem ist, es mag stimmen, dass man immer neue Kredite ausgeben muss. Aber eigentlich braucht man nicht mehr Kredite (die braucht man zwar auch fuer Unternehmer), sondern mehr Geld in der Bevoelkerung. Oder auch weniger Staatsschulden. Das sollte man mal ausprobieren, indem man 1,5 Bio neues Geld druckt, und mal sieht was passiert.
Natuerlich, wie ich oben schon mal schrieb, zur Vorsorge (man will ja keine Inflation ausloesen) ruhig schon mal Vermoegensteuer einfuehren, um die Geldmenge klein zu halten.
@ matt_us
” Wahrscheinlich unsere Freunde von Goldman Sachs. … Also, keine schlechter Monat bis jetzt fuer Goldman Sachs. Leute die mal fuer Goldman Sachs auf der Gehaltsliste standen werden Chefs von der EZB, der Deutschen Bank und Italien. Und es ist erst der 15.“
Matt_us, also es steht zu fürchten, die super-entity macht sich allein schon am Familienwappen der Bankerdynastie kenntlich: „Eintracht, Redlichkeit und Fleiß“ = “Concordia, Integritas, Industria“
http://www.newscientist.com/article/mg21228354.500-revealed–the-capitalist-network-that-runs-the-world.html
Und hier das Netz des Octopus:
http://www.newscientist.com/data/images/ns/cms/mg21228354.500/mg21228354.500-3_600.jpg
Apropos M3-Statistik für die USA – da macht sich doch jemand die Mühe, die auf der Basis von Schätzungen fortzuführen: http://www.shadowstats.com/alternate_data